Krefelder Pfingstlauf
 
 
14. Krefelder
Pfingstlauf

unter dem
Motto
"Gemeinsam
durchs Ziel"


1 Juni 2009


Rückblick auf den 12. Pfingstlauf - 28. Mai 2007

"Es geht um die Lust am Laufen"

Westdeutsche Zeitung vom 29. Mai 2007

Der Krefelder Pfingstlauf hat gestern trotz strömenden Regens zahlreiche Läufer in den Stadtwald gelockt.


Krefeld. 10 Uhr im Stadtwald an der Hockeyanlage des CHTC – es regnet in Strömen. Laufpate Winfried Fallack überquert mit dem Handbike als erster die Startlinie, andere Rollstuhlfahrer folgen. Dass es auf den nächsten zwei Kilometern nass werden wird, stört niemanden. „Gemeinsam durchs Ziel“ – das Motto des 12. Krefelder Pfingstlaufes wird gelebt – von Anfang an. „Es geht um die gemeinsame Freude an der Bewegung und die Lust am Laufen “, erklärt Holger Falk, mit Klaus Freiberger Initiator der Veranstaltung.

Behinderte sind genauso willkommen wie Walker, Hobbyläufer und Leistungssportler. Nicht Zeiten und Ergebnisse sind von Belang, was zählt ist der Gemeinschaftsgedanke.
(Foto:Raiko Gayk)
Eine Philosophie, die in der Region seines Gleichen sucht. „Wir fühlen uns hier sehr wohl, auch weil wir mit unserem Handicap nicht im Mittelpunkt stehen“, erzählt Winfried Fallack vom vom Rollstuhl-Sport-Club. Er ist schon zum achten Mal beim Pfingstlauf dabei. Mittlerweile sind auch die Laufgruppen über 21,1 und 15 Kilometer im Stadtwald unterwegs. Der Regen kennt noch immer keine Gnade. Unaufhörlich prasselt er auf Zuschauer und Läufer ein.

Pinguin-Spieler Roland Verwey läuft gerne im strömenden Regen

„In den vergangenen Jahren hatten wir Glück mit dem Wetter, das kann nicht immer so sein“, tröstet sich Holger Falk. Zumindest um die Stimmung muss er sich keine Sorgen machen, die ist wie immer ausgezeichnet. Bei jedem Zieleinlauf geben die Trommler der Gruppe „Samba-Syndikat“ unter dem Zeltdach alles. Johanna Davids und Mona Benger vom Krefelder Ruderclub haben dieses Erlebnis schon hinter sich. Sie sind als Paten bei der 5-Kilometer-Strecke mitgelaufen. Ihre Hauptaufgabe lag darin, das Tempo zu regulieren. Die Nachwuchssportlerinnen sind mit ihrer Leistung zufrieden. „Ich denke wir haben es gut gemacht, fast alle sind gleichzeitig mit uns angekommen“, freut sich Johanna.

Krefeld. Nach zehn pfützenreichen Kilometern und 50 nassen Minuten durch den Stadtwald schaffen es auch die Krefelder Pinguine Roland Verwey, Daniel Pietta, André Mangold und André Hübscher. „Das hat Spaß gemacht. Ich mag es, im Regen zu laufen“, bekennt ein gut gelaunter Verwey. Mittlerweile ist es 12 Uhr durch. Dauerregen – noch immer.
 
Frank Klein und seine Gruppe haben es fast geschafft. 21,1 Kilometer liegen hinter ihnen, auch für einen Mittel- und Langstreckenläufer kein Zuckerschlecken. Das Tempo hatte der Leistungssportler deswegen fest im Blick. „Es war ein schönes Gefühl, die Läufer symbolisch in den Arm zu nehmen“, berichtet Klein. „Bewegung und Gesundheit wird immer wichtiger“, so Frank. Und als es beim letzten Zieleinlauf um 12:45 Uhr immer noch in Strömen gießt, kann langsam auch der Letzte darüber schmunzeln.
 
ZITAT

„Bewegung und Gesundheit wird heutzutage immer wichtiger, deswegen sollten wir an diesem Punkt alle an einem Strang ziehen.“

Frank Klein, der den Halbmarathon beim Pfingstlauf angeführt hat.


Impressionen

Pfingstlauf im Dauerregen: Dennoch durften wir uns über 438 Starter...
...mit unterschiedlicher „Spannweite“ freuen..
 
Günther Höfken macht deutlich, für welchen Lauftreff er sich engagiert.
 
   
Pfingstlauf ohne Samba-live wäre wie rasieren ohne Schaum. Das
„Samba – Syndikat“ mal open air...
 
..und mal überdacht. Dank an Arnd Dalbeck und seine Rhythmusgruppe.
 
Drei Pinguine (v. li. Daniel Pietta, Reemt Pyka und Roland Verwey) vor Beginn des „1. Drittels“. Gabriele Huppertz (VFL Forstwald) konzentriert sich derweil auf ihre Nordic-Walker.
         
   
Papa vor dem Crosslauf mit Baby-Jogger.
 

Geballte Ladung „Lauftreffler“ des LT Krefeld-Oppum.
Laufpatin Evelin Winkmann gefällts.

 

Debüt für die Laufpaten: Gekennzeichnete Schilder weisen künftig auf den jeweiligen Kilometerschnitt hin.

         
   
Seit Jahren unsere „Schirmherrschaften“:
Bürgermeisterin Karin Meincke und
 

der Chef des Stadtsportbundes, Otto Pütz, bei ihren traditionellen Grußworten.

 

Die „Boliden“ vor dem Start: Der Rollstuhl-Sportclub Krefeld in vorderster Front der Veranstaltung, denn

 
   
künftig werden die Rollis und Handbiker den Pfingstlauf
eröffnen.
 
Die teilnehmerstärkste Gruppe vor dem gemeinsamen Start
mit Frank Klein (TuS Oedt): 15 und 21,1 km im 5er-Schnitt.
  Tradition pur und von Anbeginn dabei: Frank Brünsing (Krefelder Kanu Klub) beim 12. Krefelder Pfingstlauf zum zwölften Male Laufpate. Verdientermaßen gebührt ihm der Ehrenpreis des Stadtsportbundes. Danke Frank!!
         
   
Und danach vier komplette Runden a`5 km plus Restschleife
für die Halbmarathonis.
 
Ohne Herzblut geht gar nix:
Holger Falk bei der Moderation der Startgruppen.
 

Die Walker sind aus dem Pfingstlauf nicht mehr wegzudenken.
Heide Rath und Gabriele Huppertz sowie Horst Ingenpaß und Stefan Rath, allesamt seitens des VFL Forstwald dabei, führten die Gruppen auf die Strecke.

         
   
Ob in der nordischen...
 
...oder klassischen Variante.
 

Werner Lenzen, der „Vater“ des Lauftreffs Krefeld-Oppum,
mit den „Benjamins“ auf der Strecke: 2 km bei....

         
   
...ganz viel Spaß und Begeisterung, und....
 
...Klara....
 

....mittendrin.

         
   
Beflügelt von ihrem Bronze-Platz tags zuvor: Der Achter des Crefelder Ruder Clubs.
 
Er wurde sogar 24 Stunden vorher Deutscher Meister im leichten Doppelzweier: Christoph Schregel (CRC)
 

In kompletter „Blockstärke“ am Start:
Die Krefeld Pinguine nutzten den Pfingstlauf...

         
   
....zum Grundlagentraining zwischen den Spielzeiten.
 

Verschmitztes Lächeln als alter Hase und Trainer: Hartmut Falkenberg vor seinem elften Einsatz als Laufpate. Auch an Dich, lieber Hartmut, ein herzliches Dankeschön!

 

Junioren-Weltmeisterin 2006 im Doppel-Vierer ohne Steuermann: Johanna „Jola“ Davids.

         
   

Ab dieser Saison greift „Jola“ mit ihrer Freundin Mona Benger wieder per „Zweier“ ins Geschehen ein.

 
Mal von hinten...
 

...mal von vorn: Die Starterfelder ließen sich vom Dauerregen nicht unterkriegen.

         
     
 
Entspannte 15 und 21,1 km.
 

Ein herzlicher Dank an die makrolon runners: Das Team übernimmt auch für die nächsten beiden Jahre die Wasserverpflegung der Läufer per Pavillon in Höhe des Stadtwaldhauses.

 

Für Teamchef Willy Lauritsch gilt dabei: Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel.

         
   

250 Liter frisches Quellwasser zum greifen nah.

 

 

Die Administration diesmal im technischen Pech. Die Hälfte der Urkunden wird dafür nachträglich von zu Hause aus abrufbar sein.

 

Nach Zielankunft ging es direkt ab zum Erdinger – Stand.

         
   

Dort verwöhnten Tom und seine Partnerin Tanja mit frisch gezapften Erdinger Weißbier, alkoholfrei
versteht sich.

 

Den Finishern schmeckte es sichtlich, ob einzeln....

 

...oder in der Gruppe.

         
   

Der Jüngste im Feld der Rollis:
Markus Löcken - 9 Jahre - von der BSG Mönchengladbach

 

Stammgäste beim Krefelder Pfingstlauf und ideale Paten: Die Aktiven des RSC Krefeld.

 

Seit zwei Jahren unsere Partner: Die neue bkk wartete im Ziel mit frischen Vitaminen und Reflektorbändern für alle Teilnehmer auf.

         
   

Prasselnder Dauerregen tat dem Klönen nach dem Lauf keinen Abbruch.

 

Deutscher Top-Scorer und im Ziel nass wie ein Pinguin: Eishockey-Crack Roland Verwey.

 

Co-Trainer Reemt Pyka wagte einen kurzen Ausblick auf die kommende Saison.

         
   

Fotos/Quelle:

Andreas Willems
Werner Lenzen
Wilhelm-Hendrik Lauritsch

Pizza Prosciutto mit Mais und das Tauchen als ganz neue Leidenschaft: Schwimm – As Steffen Driesen im Interview.

 

Symbolträchtig: Shake hands unter dem Motto „Gemeinsam durch´s Ziel“

 

 


   
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Initiatoren: Holger Falk / Klaus Freiberger • Buschstr. 242a • 47800 Krefeld • Tel.: 0 21 51 / 59 82 03 • happy-runner@web.de

Krefelder Pfingstlauf - die gemeinsame Freude an der Bewegung und die Lust zum Laufen, Walken und Handbiken


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